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programm juni 2011

Freitag, 17.06.2011, 20.00 Uhr
„Wachgeküsst“
Deutscher Rock/Pop
Eintritt: 15,- € / Ermäßigt: 12,- €

Die Sängerin Anke Maßmann und das musikalische Multitalent Klaus Heuermann begeistern mit einer elektrisierenden Mixtur aus handgemachten und ehrlichen Pop- und Rock-Elementen. Unterstützt von Stephan Werner am Kontrabass bringen sie musikalische Sensibilität, gepaart mit so viel rockigem Charme, dass man sich beinahe in eine beschauliche Clubatmosphäre versetzt fühlt. Anke Maßmann ist sofort unverkennbar, sie verbindet Anlehnungen an bekannte Stimmen, klingt aber letztlich mit ihren frechen und melancholischen Texten nur nach sich selbst. Ganz gleich, wie man es betrachtet, sie ist eine Sängerin, mit der zu rechnen sein wird.
Besser kann man den Zeitgeist kaum treffen. Stilistisch ist „Wachgeküßt“ nicht leicht einzuordnen und das ist auch gut so: Steht bei den Titeln das rockige Element im Vordergrund, überwiegen bei anderen eher popige Elemente. Wenn Musik ohne Verstärker wirklich schonungslos die Spreu vom Weizen trennt, dann zeigt „Wachgeküßt“ ein Getreidefeld in voller Pracht. Titel von unglaublich musikalischer Tiefe und künstlerischer Eingängigkeit. Handgemachte und live eingespielte Musik, die auf den heute (leider) üblichen technischen Bombast verzichtet.

 


Freitag, 24.06.2011, 20.00 Uhr
„Klangpoesie des Südens“
Duo Fadoinstrumental
Eintritt: 15,- € / Ermäßigt: 12,- €


Jan Dijker (portugiesische Gitarre/Gipsy-Jazz Gitarre) und Oliver Jaeger (spanische Gitarre/Bandoneon) spielen instrumentalen Fado. Fado klingt wie in Töne gebrachte Gefühle, ein Spaziergang durch die Seelenlandschaft, verträumt, nostalgisch, spritzig und lebendig. Ihr neues Programm „Fadoinstrumental-Klangpoesie des Südens“ ist eine Hommage an die Musik des berühmten portugiesischen Gitarristen Carlos Paredes (1924-2004). Dieser war ein musikalischer Grenzgänger, der als Meister an der „Guitarra“ neue Wege einschlug und den Dialog mit Musikern anderer Stilrichtungen suchte.
Inspiriert von diesem Beispiel gehen Oliver Jaeger und Jan Dijker noch weiter: Sie binden in Fado-Originalkompositionen Klänge von Tango, Flamenco und Choro ein und improvisieren in Jazz-orientierten Arrangements über Melodien von Liedern aus Brasilien und den Kapverden. Neben der Musik von Paredes selber und einem seiner Vorgänger, Armandinho, bietet das Duo auch Titel von Zeitgenossen wie Antonio Chainho oder Luisa Amaro. Dabei wechseln sie zur Gipsy-Jazz Gitarre und zum Bandoneon. Der perlende Ton der portugiesischen und der warme Klang der spanischen Gitarre verschmelzen in ihrem faszinierenden Zusammenspiel zu einer akustischen Impression, die den Zuhörer in einer Grenzen überschreitende Musikwelt mitnimmt. Mit brillanten Eigenkompositionen runden sie ihr Repertoire klangvoll ab.

 
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