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programm november 2011

Freitag, 04.11.2011, 20.00 Uhr
faux pas
Tangokonzert mit Tanz
Eintritt: 15,- € / Ermäßigt: 12,- €

„Folge meinem Schritt und bleib doch ganz bei dir. Spiel jeden Ton so wie du gerade bist: Hast du Angst, dann spiel diese Angst, aber spiel sie zu hundert Prozent – ohne Vorbehalte. Sei einfach Du und der Tango beginnt...“

faux pas, das tangoorchester, wurde von der Schweizer Akkordeonistin und Hochschuldozentin Marlène Clément an der Universität Hildesheim gegründet. Unter ihrer musikalischen Leitung entwickelte sich das Ensemble zum festen Bestandteil der Konzertszene. Beliebt bei Tangokennern und -liebhabern konzertierte faux pas wiederholt im Ausland. Die letzten Konzertreisen führten nach Pavia (Italien), St. Petersburg (Russland), Kairo (Ägypten), Nanjing, Yangzhou, Hefei und Wuhu (China).

Das junge Ensemble versteht es, den Tango in seinen unterschiedlichen Facetten, extremen Emotionen und Widersprüchen auszudrücken und mit Virtuosität und Leidenschaft zu präsentieren. Mit seinem umfangreichen Repertoire interpretiert faux pas Klassiker des traditionellen Tango Argentino der 1920er bis 40er Jahre und Werke des Tango Nuevo von Rodolfo Mederos, Richard Galliano und Astor Piazzolla. Dieser bildet einen besonderen Schwerpunkt im Programm. Seine avantgardistischen Kompositionen, mit denen Piazzolla in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts den Tango zur Kunstform erhoben hat, erzählen bewegende Geschichten vom menschlichen Leben und seinen Widersprüchen. Eine Musik „wie Liebesschwüre und Verwünschungen, voller Verleugnungen und Idyllen", wie der Dichter Pablo Neruda schreibt. Diese Gegensätze finden ihren Ausdruck im nuancierten und impulsiven Spiel der Musiker und in dem eindrucksvollen Reichtum an Klangfarben der instrumentalen Besetzung.

Besetzung: Marlène Clément (Akkordeon/Bandoneon/musikalische Leitung), Maren Kallenberg (Klavier/Arrangement), Katharina Pfänder (Violine), Jürgen Malecki (Kontrabass), Aron Weigl (Konzertgitarre/E-Gitarre) und Michael Fanger (Gesang).

Seit 2003 ist das Tango-Sextett regelmäßiger Gast im bauhof. Dieses Mal werden die Musiker unterstützt von den beiden Hannoveraner Tango-Tänzern Tom Schröder und Kati Haenchen.

 


Mittwoch, 09.11.2011, 19.30 Uhr
Charles Beaudelaire – Leben und Werk
Lesung der Calenberger Autoren
Eintritt: 6,- € / Ermäßigt 4,- €


Der Calenberger Autorenkreis (Referent: Friedrich Pape) stellt in diesem Vortrag den Begründer des französischen Symbolismus vor. Die literarische Bewegung entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Reaktion auf die Romantik. Baudelaire lehnte die sich damals in der Literatur verstärkenden realistischen und naturalistischen Tendenzen ab, wollte der Phantasie wieder mehr Raum geben und legte großen Wert auf die Musikalität der Lyrik. Er inspirierte damit seine Pariser Dichterkollegen Rimbaud, Verlaine und Mallarmé. Der Einfluss auf die deutsche Literatur setzte erst nach seinem Tode ein. Vor allem Rilke, Hofmannsthal und Benn orientierten sich an seiner poetischen Sichtweise.
Die Lyriksammlung „Die Blumen des Bösen“ ist das zentrale Werk des Dichters. Seine Verse sind in strengem Metrum geschrieben und dennoch von einer zauberhaften Magie erfüllt. Als er sie 1857 herausgab, wurde er wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu einer hohen Geldstrafe verurteilt und musste eine Reihe -  vom Gericht als unmoralisch gebrandmarkte - Gedichte zurückziehen. Erst 1949 wurde die Zensur aufgehoben.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Hemmingen liest“ der Bürgerstiftung Hemmingen.

 


Freitag, 11.11.2011, 20.00 Uhr
Henning-Pertiet-Trio
Boogie-Woogie & Blues
Eintritt: 18,- € / Ermäßigt: 15,- €

Blues und Boogie Woogie sind die Vorväter des Jazz, des Rock 'n' Roll und jeglicher heute populärer Musik! Die Pflege dieser traditionellen amerikanischen Musik haben sich immer schon viele Musiker diesseits und jenseits des großen Wassers auf ihre Fahnen geschrieben. Doch gelingt es leider nur wenigen Interpreten, die Musikform wirklich ernsthaft zu präsentieren, ohne dabei auf Klischees zurückzugreifen. Henning Pertiet, Neffe von Gottfried Böttger, ist seit vielen Jahren eine feste Größe des europäischen Blues.
Er braucht hier keinen Vergleich mit "alten Idolen" zu scheuen - nicht zuletzt deswegen, weil er eigene Wege geht, ohne dabei zu vergessen, wo seine Wurzeln liegen. Eine einzigartige Melange aus Blues, Boogie Woogie und jazzigen Elementen macht heute seine Musik zu einem Highlight in der deutschen Blues & Boogie-Szene. Themen und Melodien von Thelonious Monk, Duke Ellington oder Erroll Garner finden sich wohlüberlegt wieder in und neben Boogie Woogie-Klassikern und Eigenkompositionen. Henning Pertiet gelingt es, diese scheinbar unüberwindliche Kluft geschickt zu umschiffen, indem er die wesentlichen Stilelemente beider Musikformen nutzt und sie zu einem einzigen Ganzen zusammensetzt, ohne dabei plump zu werden. Den notwendigen rhythmischen und harmonischen Untergrund liefern im Henning Pertiet Trio der Schlagzeuger Torsten Zwingenberger und der Bassist Moritz Zopf, beide studierte Jazzmusiker, die neben fundiertem Wissen (trotzdem) ein unglaubliches Gespür für den richtigen, klassischen Swing haben.

Für Torsten Zwingenberger tritt Ralf Jackowski auf.


Mittwoch, 16.11.2011, 19.30 Uhr
Diashow „Westküste USA / Kanada“
Michael Stuka
Eintritt: 7,- € / Ermäßigt: 5,- €

Erleben Sie das unvergessliche Abenteuer des wilden Westens von Los Angeles bis Vancouver. Die Aufnahmen von den Städten San Francisco, Los Angeles, Salt Lake City und die Glitzerwelt von Las Vegas begeistern ebenso wie die vielen tollen Naturaufnahmen.
Michael Stuka hat auf seinen Touren u.a. die Nationalparks Death Valley, Grand Canyon, Bryce Canyon, Zion, Arches und den Yellowstone mit der zum Teil unendlichen Weite, den tiefen Schluchten, bizarren Felsformationen und der immer wieder atemberaubenden Farbkomposition im Sonnenlicht bereist und abgelichtet.
British Columbia im Westen Kanadas begrüßt die Reisenden mit einer Metropole, die aufgrund ihrer Lage ihresgleichen sucht. Die Stadt Vancouver, benannt nach dem britischen Kapitän George Vancouver, ist häufig der Ausgangspunkt vieler Urlauber auf ihrem Trip nach Vancouver Island, nach Alberta und in die Rocky Mountains. Das Bergmassiv begeistert durch seine Schroffheit und seine majestätischen Gipfel und die Tierwelt in dieser Region wird ebenfalls unvergesslich bleiben. Glasklare Seen, schöne Städte und die gewaltigen Berge - das ist der schöne Westen Kanadas, der immer wieder Millionen von Besucher fasziniert!
Seien Sie mit dabei auf dieser Reise durch einen bezaubernden Teil Nordamerikas und genießen Sie den Vortrag von Michael Stuka mit Live Kommentar, Originalgeräuschen und einfühlsamer Musikuntermalung.


Freitag, 18.11.2011, 20.00 Uhr
Bergitta Victor   
Soul, Jazz & a touch of worldmusic
Eintritt: 15,- € / Ermäßigt: 12,- €

Sensibel, bescheiden und trotz aller Virtuosität gradlinig. Das muss ihr erst einmal jemand nachmachen („soultrainonline.de“). Ein Höchstmaß an Emotionalität! („Badische Zeitung“).
Bergitta Victor hat es bisher ganz bewusst vermieden, ihre Musik in ein Genre zu stecken. Die gebürtige Seychelloise befindet sich auf einer musikalischen Entdeckungsreise und die soll ihrer Meinung nach auch gar nicht mehr enden. Als einzige Konstante zieht sich ihre außergewöhnliche Stimme durch alle ihre Songs – mit angenehmer, akustischer Begleitung vom Gitarristen Silvio Schneider, der den Gästen des bauhofs durch andere Auftritte bereits als außergewöhnlicher Gitarrist bekannt ist.
Aufgewachsen auf den Seychellen, in Tansania und der Schweiz, lädt die Wahlberlinerin nun das Publikum mit ein, sie auf ihrer Reise zu begleiten. Bergitta hat 2009 ihr Debutalbum „Sesel“ (Seychellen) veröffentlicht und im April 2011 erschien bereits das neue Werk „So Happy“.


Samstag, 19.11.2011, 10.21 Uhr Abfahrt Hauptbahnhof Hannover
Edvard Munch - „Rätsel hinter der Leinwand“
Exkursion zur Kunsthalle in Bremen
Teilnahmebeitrag: 29,00 € (Bahnfahrt, Führung, Eintritt)
Anmeldungen: Ingeburg Walther, Tel. 0176-640 70 236        


Unter der Leinwand „Das Kind und der Tod“ fanden Restauratoren der Kunsthalle Bremen 2005 überraschend ein weiteres Ölgemälde Edvard Munchs, das über hundert Jahre im Verborgenen lag. Das bis dahin unbekannte Werk „Mädchen und drei Männerköpfe“ stellt einem zarten Mädchenakt drei stilisierte Männerfratzen gegenüber. Hochrangige Leihgaben, u.a. aus dem Munch Museum in Oslo und dem Kunstmuseum Bergen veranschaulichen die Rolle der beiden Bremer Bilder innerhalb von Munchs Gesamtwerk. Begeben Sie sich auf eine Reise in die Bildwelten Edvard Munchs in der modernisierten und ab August wieder eröffneten Kunsthalle, um die rätselhafte Botschaft des neuen Gemäldes zu entschlüsseln.


Freitag, 25.11.2011, 20.00 Uhr
MitternachtSpaghetti – Musik-Comedy
„Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“
Eintritt: 15,- € / Ermäßigt: 12,- €

Wo sich Liebeslieder und schwarzer Humor ein Stelldichein geben, wo bissige Gesellschaftskritik auf skurrilen Schabernack trifft, dort kochen Wiebke Eymess und Friedolin Müller MitternachtSpaghetti und machen den Tag zur Nacht.
In ihrem abendfüllenden Programm wickeln die Zwei von der Fensterbank ihre Zuschauer galant um den Finger: urkomisch und melancholisch, mit wunderbaren Songs, mal mit, mal gegeneinander, immer frisch und unerwartet, „lebensklug, frech, intim und sexy“ (Münchner AZ). Eigentlich geht es um Liebe ! Um die Liebe zum Essen, zur Provinz, zu Tintenfischen, zum Reißverschlussprinzip auf deutschen Autobahnen und letztlich doch immer nur um eins: um die Liebe zweier Menschen. Denn nichts ist so schlimm, dass man es nicht auf eine komische Art lieben kann. Doch während das real-fiktive Liebespaar versucht, sein literarisch-musikalisches Programm über die Bühne zu bringen, verstricken sie sich in alltägliche Missverständnisse und Wortgefechte. Mit funkelnd-intelligenten Dialogen und leise-sprachjonglierenden Liedern überraschen sich die Beiden in jedem Augenblick auf der Bühne in einer sinnlichen Lust am Streit-Spiel.

 
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