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programm oktober 2009

Freitag, 02.10.2009, 20.00 Uhr
It‘s M.E.
Eintritt: 15,- € / Ermäßigt 12,- €


Die „beste kleine Bigband der Welt“ (Rocknews Hannover) ist seit 1991 unaufhaltsam zwischen großen und kleinen Bühnen unterwegs. Mit ihrer einzigartigen Mixtur aus Boogie, Blues, Rock´n Roll, Soul und Jazz überschreiten die drei MusikerInnen wie selbstverständlich musikalische Grenzen und verbinden Genres, die mitunter als unvereinbar gelten: Aus Deep Purples Rockhymne „Smoke on the water“ wird ein cooler Swing, und der Princeklassiker „Kiss“ wird zum rollenden Boogie. Doch It´s M.E. bearbeiten nicht nur Cover und Standards: Etliche eigene Kompositionen aus ihren bisher erschienenen 10 CDs gehören zu den Eckpfeilern ihres abwechslungsreichen Programms.
Kern und Gründer des hannoverschen Trios sind Sängerin Martina Maschke und Pianist Ecki Hüdepohl. 1991 als Duo gegründet wurde It´s M.E. 1998 zum Trio erweitert. Seit 2009 sitzt Werner Löhr hinter den Drums. Das Trio erreicht ohne jegliche elektronische Hilfsmittel wie Midi-File-Player oder gar Halbplayback einen vollen, kompakten Sound, den man solch einer kleinen Besetzung (Vocals, Piano, Drums) nicht zutrauen würde. Markenzeichen sind Martinas ausdrucksstarke soulig-raue Stimme und Eckis vielseitiges, virtuoses Pianospiel.


Samstag, 10.10.2009, 20.00 Uhr
Havelka Streichquartett und Uli Orth
Eintritt: 15,- € / Ermäßigt 12,- €


Wird das Havelka-Quartett zu coolen Musikern mit brennender Musik oder zu brennenden Musikern mit cooler Musik?
Silke Heuermann (Violine), Anne-Sophie Mundt (Violine), Klaus Heuermann (Viola) und Sven Holger Philippsen (Violoncello) suchten neben dem Ausbau des klassischen Streichquartettrepertoires seit der Gründung des Quartetts im Jahre 2002 immer wieder den Kontakt zu genreübergreifenden Events.
Im Zusammenschluss des Saxophonisten Ulli Orth mit dem klassischen Havelka-Streichquartett klatscht langjährige Erfahrung sowie studiertes Wissen an unentdeckte Ideen und verlebte Inspirationen. So wie der Teufel sich in den Schwanz beißt improvisieren die Interpreten, komponieren die Improvisateure und interpretieren die Komponisten.

 


Sonntag, 25.10.2009, 19.30 Uhr            
Jubiläumsveranstaltung „10 Jahre bauhof“
Matthias Brodowy
„Bis es Euch gefällt …“ –  Best Of
Eintritt: 15,- €/ Ermäßigt 12,- €

Matthias Brodowy führt die Zuschauer zurück in die wunderbare Zeit der 70er Jahre, die Zeit, in der er im Blockflötenensemble im Advent ganze Seniorenheime tyrannisierte; er demonstriert eindrücklich, wie Deutschland heute den Grand Prix in Sachen Chanson gewinnen könnte und erklärt als beamteter Bauchwegtrainer, warum wir uns Übergewicht angesichts der Rezession unbedingt leisten müssen. Außerdem klärt er darüber auf, warum er es als ehemaliger Theologiestudent vorgezogen hat, Kabarettist statt Papst zu werden.
Eine temporeiche One-man-show, ein Parforce-Ritt mit lauten und leisen Tönen, jenseits der Frage, ob das nun Kabarett oder Comedy ist. Es ist Brodowy !
Matthias Brodowy, ein 72er Jahrgang, wurde bereits mit zahlreichen Kleinkunstpreisen ausgezeichnet, darunter der „Prix Pantheon“ und der „radio ffn comedy award“. Hanns Dieter Hüsch verlieh ihm 1999 den Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“. Matthias Brodowy ist in Hannover eine Institution.


Freitag, 30.10.2009, 20.00 Uhr
„Mobbing“
Theater-Unikate
Eintritt: 15,- € / Ermäßigt 12,- €


„Mobbing“ heißt der ebenso sachlich wie eindringlich geschriebene Roman von Annette Pehnt, den Gilla Cremer mit der Hilfe von Regisseur und Bühnenbildner Michael Heicks dramatisiert und uraufgeführt hat. Es ist ein großer Abend als dichtes, vielschichtiges Kammerspiel, in dem Gilla Cremer monologisierend und im Zwiegespräch mit dem durch Mobbing verstummten, gesellschaftlich isolierten und seiner Frau zunehmend entfremdeten Partner (Patrick Cybinsky) den Auflösungsprozess einer einst glücklichen Familie vor Augen führt.
In der Verbindung von Anteilnahme und Distanz handelt das Stück von Macht und Ausgrenzung in der Arbeitswelt. Dabei bettet die Handlung behutsam Vertrauen, Achtung und Würde ins Alltägliche ein.
Gilla Cremer arbeitet seit 1987 hauptsächlich als Solistin und geht mit ihrem „Theater-Unikate“ - zur Zeit sind es sieben Produktionen - im In- und Ausland auf Gastspielreisen. Im Oktober 2008 wurde Gilla Cremer der Rolf-Mares-Preis „für langjährige außergewöhnliche Leistungen im Hamburger Theaterleben“ verliehen.

 
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